Jul 01

Frühstücksfrage: Brot oder Brei?

Brot oder Brei? Das ist hier die Frühstücks-Frage, die ich mir immer samstags stelle. Denn da duftet ab früh das Sauerteigbrot aus dem Ofen. Oder doch lieber Brei? An allen anderen Tagen ist mein Porridge de luxe alternativlos. Mit der Zeit wurde er immer pompöser. Orginal schottische Haferflocken, eine Prise marokkanischer Safran, Honig aus eigenem Bienenstock, frisches Obst der Saison, geröstete Mandeln und on top noch Pödör Aprikosenkernöl, das wunderbar nach Marzipan schmeckt und viel Vitamin B enthält.

Am Samstag gibt es Brot für alle von 10 – 14 Uhr. Das Aprikosenkernöl kann dagegen jederzeit probiert werden. Safran aus Marroko, Honig und den heldenhaften Highlander-Hafer habe ich auch für den Nachbau eines Porridge de Luxe.

Auflauf der Woche – Neuer Samstags-Service!

Der Ofen ist noch heiß vom Brot backen, da will die Restwärme genutzt werden. Ab 12 Uhr wird gekocht. Ich zeige die Zubereitung und es kann probiert werden. Zum Nachkochen gibt es Rezeptkarten zum Mitnehmen. Die entscheidende Zutat im Auflauf gibt es samstags zum Angebots-Preis

Nächste Woche: Safran-Kartoffeln / Marokkanischer Safran 1 g für nur 7,90 Euro!

Jun 28

Lachsfilet mit Pfirsichsalsa

PSS_LachsMitPfirsichSalsa Die letzten weißen Bergpfirsiche tanzen in einer Salsa aus Chili, Ingwer, Limette und Frühlingszwiebeln. Der knusprige Lachs bekommt nur roten Kampotpfeffer und Meersalz ab. Weißer Quinoa köchelt sich dafür mit einem Teelöffel Kurkuma senfgelb und schmecken tut alles zusammen auch noch ganz gut.

Pfirsiche, wenn die Schale sehr dick und pelzig ist, häuten. Dazu kurz mit heißem Wasser überbrühen, in kleine Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Ingwer reiben, Koblauch pressen und zusammen mit Limettensaft, Salz, Pfeffer, Chili und Öl zu einer Marinade verrühren, mit Pfirsichen und Frühlingszwiebeln mischen und abschmecken.

Für die Salsa:
4 mittelgroße Bergpfirsiche oder andere
3 Frühlingszwiebeln
1/2 TL Chilipulver
1 Stück Ingwer (frisch gerieben, Walnussgroß)
1 Knoblauchzehe
2 EL Limettensaft
3 EL Olivenöl
weißer Kampotpfeffer
Meersalz

Lachsfilet abspülen, trockentupfen, entgegen der landläufigen Meinung brate ich zuerst die Fleischseite an. Ca. 4 Minuten in etwas Öl. Danach auf die Hautseite drehen und in ca. 2 Minuten fertig garen. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Quinoa nach Packungsanweisung kochen. In das Garwasser Salz und einen TL Kurkuma geben.

Jun 07

Einladung zur Langen Tafel

Eine offene Gesellschaft gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten. Warum nicht einfach mal die Demokratie feiern? Mit einem riesengroßen Dinner, vielleicht dem größten der Welt. Rücken wir zusammen … Tische und Stühle raus!

Setzen wir mit ganz vielen anderen Menschen im ganzen Land ein Zeichen für die Demokratie! Deshalb sind wir dabei am Tag der offenen Gesellschaft und laden zu einer öffentlichen Foto-Show ein.

Jeweils zur vollen Stunde in der Zeit zwischen 17.00 und 21.00 Uhr werden Fotografien von Georg Berg, die das Leben in anderen Gesellschaften dokumentieren, gezeigt. Es sind Reiseeindrücke von einer Hochzeitsfeier in Bulgarien mit uns unbekannten Bräuchen. Einer Reise in das von Ebola und Bürgerkrieg gezeichnete Sierra Leone und dem Besuch der mittelalterlichen Handelsstadt Fès in Marokko.

Drei Reisen – viel Diskussionsstoff und ein afrikanischer Reiseintopf warten auf die Gäste.

Alkoholfreie Getränke sind vorhanden – Wein oder Bier bitte selber mitbringen!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Wir freuen uns auf eine lange Tafel mit vielen Besuchern!

Jun 05

Die leichte Sommerküche

Jetzt braucht man keine warmen gehaltenvollen Suppen. Jetzt darf es gerne leicht und kalt sein. HIer einige Rezepte.

Avocado-Salat mit Limette und Frühlingszwiebel

Cocktailtomaten mit Palmzucker

Salbeiblütensirup und Holunderblütensirup

Sommer mit Kumquat

Rhabarberkompott

 

 

Mai 24

Salbeiblütensirup

PSS_SalbeibluetenNachdem ich mich in diesem Frühjahr schon durch die aromatischen Gänseblümchen und Löwenzahnblüten geschmeckt haben, probiere ich gerne auch andere Blüten meiner Gartenkräuter. Derzeit steht der Salbei in Blüte. Sehr aromatisch, der typische Salbeigeschmack kommt gut durch, aber milder als bei den Blättern. Die hervorragende Wirkung von Salbei bei Atemwegserkrankungen und Beschwerden im Mund- und Rachenraum ist ja bekannt. Das liegt an seiner antibakteriellen Wirkung. Vor der Erfindung von Zahnbürsten und -pasta, haben sich die – pflegebewussteren Menschen – mit Salbeiblättern Zähne und Zahnfleisch massiert – und überhaupt eine Pflanze, die das Heil schon im Namen trägt (lat. salvare = heilen) muss ja was taugen. Dass das Ergebnis so sensationell lecker würde, hat mich selber überrascht.
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Apr 28

Kunst und Kochwerk im Museum

Auswärtsspiel im Clemens-Sels-Museum in Neuss. Gestern gab es Kunst & Kochwerk zur Ausstellung Selbst ist der Mann – Erich Bödeker und Josef Wittlich. Vielen Dank an das Museums-Team und Dr. Ulf Sölter für die schönen Spannungsbögen, die sich von Kunst zu Kulinarik spannen ließen! Die beiden naiven Künstler Josef Wittlich und Erich Bödeker, fanden anfänglich keine künstlerische Anerkennung. Unbeachtetes, aber sehr spannendes Gemüse gibt es ebenfalls. Die Wahl für die kulinarische Interpretation dieses Abends fiel für mich auf Rotkohl, Sauerampfer und Gundermann.
Zum Sauerampfer konntne ich auch einen persönlichen Bezug zwischen der gezeigten Kunst und dem Essen schlagen: Meine Schwiegermutter war ein großer Fan der englischen Königsfamilie und brachte 1953 von ihrem Englang-Besuch anlässlich der Krönungsfeier ein Rezept für Sauerampfersuppe mit. Das gab es als eine der kuliniarischen Interpretationen zu Bödeker und Wittlich, die sich beide mit dem englischen Königshaus beschäftigt hatten. Das Rezept mit geheimer Zutat siehe unten:

Zu den Rezepten:

Rothkohlsalat mit Orangen, Minze und Mandeln

Sauerampfersuppe mit Geheimzutat!

Rezept zum Zitronen-Mousse mit Gundermann folgt!

Apr 06

Nick Brils Anleitung zum Genießen

Natürlich fragt man Nick Bril nach Jane – The Jane und woran es denn seiner Meinung nach liegt, dass es fast unmöglich ist in einem der angesagtesten Restaurants in Europa, spontan einen Tisch zu bekommen. Und auch wenn man ein vorausschauender Restaurantgänger ist, muss man viel Geduld mitbringen, bis man Platz nehmen darf in der ehemaligen Kirche in Antwerpen, in der das Essen zur neuen Religion erhoben wurde und die offene Küche an der Stelle des Altars steht.

The Jane sollte ursprünglich La Chapel heißen, aber im Laufe der mehrjährigen Konzeptentwicklung für das Restaurant wurde klar, dass dieser Name zu erwartbar klingt für das komplett Neue, dass Nick Bril zusammen mit Sergio Hermann erschaffen wollte. Der Name sollte auf jeden Fall weiblich sein. „Jane gefiel uns, sagt Nick Bril. The Jane gefiel uns noch besser.“

Auf dem Rheingau Gourmet und Wein Festival Ende Februar legt Nick Bril fünf kreative Gänge auf und lässt kulinarisch die Glocken klingen im Rheingau.

Hier geht es zur Reportage, in der Nick Bril u.a. erklärt, wie man seine Gerichte am besten genießen kann.

Apr 06

Chicken Tikka nach Vineet Bhatia

„Koche mit allen Sinnen!“ Eigentlich sind die Italiener ja bekannt für ihre gestenreichen Erläuterungen. Vineet Bhatia, Sternekoch aus London steht dem in nichts nach und erklärt: Zum Kochen muss man alle seine Sinne einsetzen. Ja sogar den Hörsinn. Gibt man Gewürze zum Anrösten in die Pfanne, so kann man hören, wie sie aufbrechen. Sein Appell lautet „Kocht klar und schnörkellos“ Damit meint er konkret, benutze nie mehr als 6 – 7 Gewürze. Sein Rezept für Chicken Tikka, das er auf der Cooking Demonstration vorstellt beschränkt sich im Grunde auf die indische Gewürzmischung Garam Masala und addiert viel Frisches, wie Ingwer, grüne Chili und rote Zwiebel dazu. Der besondere Kniff, der das Hühnchen dann zu einem aromatischen Power-Huhn macht sind die zweierlei Marinaden. Klingt zu aufwändig? Ganz und gar nicht – durch die mehreren Stufen, kann man das Chicken Tikka super vorbereiten. Hier steht, wie es geht:

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Mrz 19

Kunst & Kochwerk im Museum!

Ein kulinarischer Workshop im Clemens-Sels-Museum, Neuss: Überraschend, schräg oder bunt? Flavour-Pairing oder doch besser Hausmannskost? Am 27. April 2017 geht Peter sei selig ins Museum! Ich stelle mich im Rahmen der Ausstellung „Selbst ist der Mann!“ den Werken von Erich Bödeker und Josef Wittlich. Von den Kunstwerken inspiriert wird ein Kochwerk in mehreren Gängen zubereitet. Damit auch verstanden wird, was später kulinarisch übersetzt verspeist wird, führt der Kurator der Ausstellung, Dr. Ulf Sölter, zu Beginn der Veranstaltung in die Welt von Bödeker und Wittlich ein.

Ein kombinierter Kunst- und Koch-Genuss, auf den sich die Besucher freuen können und bei dem man selbst für das kulinarische Finish sorgen darf – Selbst ist der Gast! Eine Anmeldung über das Clemens-Sels-Museum ist erforderlich: Telefonisch unter 02131 904141 oder per E-Mail service@clemens-sels-museum.de Am Donnerstag, den 27. April 2017 von 18-20 Uhr. Teilnahmegebühr 10 € zzgl. Eintritt.

Weitere Informationen zu der Reihe Kunst & Kochwerk gibt es hier.

Mrz 02

Ein Treffen mit: Vineet Bhatia

Vineet Bhatia, Starkoch und berühmt für seine indische Küche, kocht in London in dem Restaurant, das seinen Namen trägt und überrascht mit einem Chicken Chaat Basket, auch zu übersetzen als Hühnchen-Kebab im Körbchen. Ganz charmant bietet der „Chef“ aus London das feine Fingerfood persönlich an.
Zum sofortigen Verzehr, noch in seiner Anwesenheit! Und es ist eine wahre Geschmacksexplosion, die sich dann im Mund entfaltet. Der knusprige Teig des Körbchens wird von einem fein marinierten Hühnchen mit den Schlüsselgewürzen Indiens – Kreuzkümmel, Kurkuma und Ingwer durchdrungen. Am nächsten Morgen gibt es noch eine Cooking Show vom Mann, der in England u.a. den Titel Top Most Influenced People of London“ – Kein Wunder also, dass die Queen ihm den Hof macht! Ich bin seit dem 24. Februar 2017 auf jeden Fall ein großer Bhatia-Fan, denn eine Kochschulung von ihm über die Indische Küche und die Aromenküche zu besuchen und in im Anschluss dazu noch. zu befragen war eine großartige Gelegenheit. Bhatia zeigt an einfachen Rezepten die Magie der indischen Küche. Rezepte und seine Tipps sind im Reisegepäck gut verstaut und werden bald ausprobiert!

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Feb 14

#Foodporn deluxe

Tuna Nikkei – Thunfisch mit grüner Tigermilch und Meeresspargel

Genauer betrachtet hat Foodporn äußerst wenig mit Pornografie zu tun. Foodporn ist ungeschlechtlich und höchstens auf sehr spezielle Art und Weise kann es auch erotisch inszeniert werden. Foodporn steht für das Fotografieren von Essen, in den allermeisten Fällen sind es die Aufnahmen, die kurz vor dem Verzehr gemacht werden. Lifestyle-Magazine und vor allem das Internet sind voll von Essensfotos. Werden diese Bilder ins Social Web gestellt, bei Facebook, Twitter oder Instagram, versehen die Nutzer sie meist mit dem Hashtag #Foodporn.

Was kommt nach Foodporn?

Feb 13

Liebe geht durch den Magen

Zum Valentinstag am 14. Februar lohnt sich ein Blick auf eine große Anzahl vortrefflicher Lebensmittel und Gewürze, die diesem alten Spruch gerecht werden: Chili, Cumin, Macis, Petersilie, Schokolade, Banane, Sellerie, Rosmarin, Granatapfel, Avocado, Honig und Zimt stehen im Ruf die Liebe zu beflügeln – nur für den Spargel, auf den sich Veronika im Lenz so freut ist es noch zu früh!

Rezepte mit Sellerie, Avocado und wie man schnell an die Granatapfelkerne kommt:

Fritzchen freu dich: Selleriesalat

Avocado-Salat

Granatapfel – die Frucht der Aphrodite

Feb 07

Schwarzmarkthändler gesucht!

Es ist wieder soweit: Am Sonntag, den 19. März darf wieder getauscht werden, was der Vorratskeller oder die neuesten Kochexperimente so hergeben. Ein kurzweiliger und köstlicher Nachmittag ist garantiert. Eingemachtes, Aufgesetzes, Vergorenes, Eingelegtes oder Gebackenes. Wer über leckere Tauschware verfügt ist herzlich willkommen. Hier geht es zur Anmeldung für alle Koch- und Tauschinteressierten:
2. Grevenbroicher Schwarzmarkt!

Sonntag, den 19. März 2017 von 15.00 bis 17.00 Uhr bei Peter sei selig – Genusspunkt Küche!

Der erste Grevenbroicher Schwarzmarkt lockte Tauschhändler von Bonn bis Mönchengladbach – Kurzweilig & Köstlich! Eine Bildergalerie

Feb 03

Cashew-Créme

Cashewkerne eignen sich hervorragend als Basis für cremige Dips. Das verwendete Öl kann man variieren. Neben einem guten Olivenöl, schmeckt die Créme auch toll mit kaltgepresstem Sesamöl. Auch eine süße Variante mit Mohnöl ist lecker! Und so geht es: Die Kerne 4 – 6 Stunden in ein wenig Wasser einweichen. Dann zusammen mit den anderen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer glatt und cremig pürieren. Solange pürieren bis es nicht mehr stückig ist, die Cashewkerne sind durch das Einweichen so weich, dass es eine ganz cremige Konsistenz ergibt!

Rezept
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Jan 07

Rotkohl-Orangen-Salat

Das ist Frostschutz á la carte – draußen ist es knackig kalt – und drinnen bereiten wir uns die vitaminreichen Winterkohlsorten zu. Hier eine Version, die den Rotkohl nicht weich gekocht als Beilage zum Semmelknödel degradiert, sondern als Star im Rohkostsalat, gepaart mit Orangen und Mandeln.

Zutaten:
für vier Personen
400 g Rotkohl
Meersalz
50 g Mandeln (gehackt oder gestiftelt)
3 Orangen
4 Minzstängel
½ TL Chilipulver
4 EL Olivenöl
2 TL Fruchtchutney (Aprikose, Mango oder Orange)
schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
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